Fährtenarbeit


Der Hund mit seinem ausgeprägten Geruchssinn, nimmt seine Umwelt überwiegend über seine Nase war.
Diese natürliche Veranlagung des Hundes macht sich der Hundeführer bei der Fährtenarbeit zunutze.

Durch Betreten des Bodens wird der Bodenvegetation verändert. Mit dem Eigengeruch des Schuhs und des Mikrobenbereichs der zerstörten Wegoberfläche entsteht der eigentliche Fährtengeruch. Die Hunde müssen nun lernen, diesen Eigengeruch aufzunehmen und sich nicht von Verleitungsfährten (z.B. Mäusespuren, Autospuren, Hundegerüchen usw. ) ablenken zu lassen.

Am Ende jeder Fährte stand für den Wolf die Beute. Der “Fährtenhund“ erhält als Lohn und Motivation einen Leckerbissen
mit Lob und Spiel, damit der Hund sich auf seine nächste Fährtenarbeit freut. Die Fährtenarbeit ist übrigens der erste Teil der IPO.